© 2019 Chorprojekt St.Gallen

Friede auf Erden – Ein Weihnachtsoratorium

Achtung das Konzert  vom 7. Dezember, 20 Uhr findet neu in Gonten AI statt:

 

  • Samstag, 7. Dezember 2019, 20 Uhr, Kirche St. Verena, Gonten AI Begrüssung: Roland Inauen,   

       Regierender Landammann AI  

 

Weitere Aufführungen 2019:

  • Sonntag, 8. Dezember 2019, 17 Uhr, Linsebühlkirche St.Gallen

       Begrüssung: Fred Kurer

  • Samstag, 14. Dezember 2019, 20 Uhr, Evang. Kirche Teufen AR

       Begrüssung: Hans Höhener,

       Alt Regierungsrat AR

  • Sonntag, 15. Dezember 2019, 17 Uhr, Kath. Kirche Alt St.Johann

       Begrüssung: Christian Spoerlé,

       Präsident Kultur Toggenburg

Peter Roths Weihnachtsoratorium zum 75sten Geburtstag des Komponisten nach dem Bilderzyklus «Christ ist geboren» des Wattwiler Malers Willy Fries. Mit 40 hat Peter Roth die Toggenburger Passion geschrieben – nach dem Bilderzyklus «Die grosse Passion» von Willy Fries. Nun, im Hinblick auf den 75. Geburtstag nähert sich Peter Roth mit der Besetzung der Toggenburger Passion dem Weihnachtszyklus «Christ ist geboren» desselben Malers.

Gedanken von Peter Roth zum Projekt:

«Beide Bilderzyklen von Fries entstanden in der Zeit des ZweitenWeltkrieges. Das Thema Gewalt und Tod verband sich mit der Passionsgeschichte und wurde zu einem Protest von Fries was sich Menschen gegenseitig antun. Dagegen kontrastiert die Kombination der Weihnachtsbotschaft auf verstörende und schmerzliche Weise mit den Bildern von Schlachtfeldern, Kindermord und Flucht!

Jetzt, nach 50 Jahren Engagement als Komponist und Kirchenmusiker fühle ich mich bereit, mich diesem Gegensatz zu stellen! Dabei bringe ich die Bilder in eine neue Reihenfolge: Nach der Verkündigung und damit Ankündigung der Geburt von Jesus, setze ich all diese schwierigen Bilder von den vor Panzern flüchtenden Hirten, über den Kindermord des ängstlichen Gewalthabers bis zur Flucht der Heiligen Familie in Musik. Und erst dann, nach all diesen «Geburtswehen»  folgt die Geburt eines Kindes, einer neuen Hoffnung, einer neuen Zeit.

Und in dieser Konzeption korrespondiert diese neuste, abendfüllende Komposition mit meinem eigenen Leben: Nach all den Kämpfen, Fragen und Irritationen der letzten Lebensjahrzehnte zeigt sich nun im Alter die ruhige Gewissheit einer neuen Zeit, in der Vieles was wir aufgeschoben und nicht wahrhaben wollten zu neuen, kreativen Lösungen führt und den Kindern, die jetzt geboren werden, ein Leben in Frieden, Würde und Freiheit und Mitverantwortung ermöglicht.

«Friede auf Erden» – das ist – nach dem Requiem für die Lebenden – mein Beitrag für eine Welt, in der sich Bewusstheit, Solidarität und Kreativität zu einer lebenswerten und mitmenschlichen Zukunft für kommende Generationen verbinden!»